Regionales Netzwerken und spannender Austausch zum Digitalen Wandel

Pünktlich um 10.30 Uhr starteten wir mit insgesamt 50 Teilnehmern aus ganz Sachsen-Anhalt in den Tag. In einer gemeinsamen Veranstaltung der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Magdeburg sowie Planen und Bauen, den Mittelstand 4.0-Agenturen Prozesse und Kommunikation und regionaler Unterstützung durch das Partnernetzwerk Wirtschaft 4.0 sowie Fachkraft im Fokus stellten wir uns Ihren Fragen!

Nach Eröffnung durch Herrn Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt und Begrüßung durch Herrn Dr. Stefan Voigt, stellv. Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg “vernetzt wachsen”, waren unsere TeilnehmerInnen gefordert. Von insgesamt fünf Thementischen konnten die Teilnehmenden ihre drei Favoriten auswählen. Diese wurden im Anschluss in drei Runden besucht. Durch den Tag führte Denny Kensa, Projektleiter der Mittelstand 4.0-Agentur Kommunikation.

Am Ende der drei Runden trafen wir uns alle gemeinsam zur Feedbackrunde und fassten die Ergebnisse des Tages zusammen. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal für den tollen Austausch, die interessanten Gespräche und das engagierte Mitarbeiten aller TeilnehmerInnen bedanken! Es war ein erfolgreicher Tag, der uns alle viel mitnehmen ließ! Bis zum nächsten Mal!

UNSERE THEMENTISCHE:

„Digitalisierte Kommunikationswege – von der Kaffeeküche zur WhatsApp-Gruppe“

An diesem Tisch wurde gemeinsam über neue Kommunikationsformen diskutiert. Wie gestaltet sich der Erfahrungsaustausch im Unternehmen? Wie lassen sich Abstimmungstermine einfacher gestalten? Wo findet der “Buschfunk” im Unternehmen statt? Diese und weitere Fragen wurden in allen drei Runden heiß diskutiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass informelle Ansprachen noch immer gern in der Kaffeeküche oder auch in den “Raucherecken” der Unternehmen geführt werden. Digitalisierte Kommunikationswege werden bereits teilweise durch die Unternehmen genutzt und stetig weiter ausgebaut. Besonders Videokonferenzen oder die Abstimmung über Kommunikationskanäle wie bspw. “Slack” vereinfachen die Arbeit. So ermöglicht die Abstimmung per Videokonferenz einen Termin kurzfristig und ortsflexibel zu organisieren. Das Kommunikations-Tool “Slack” ermöglicht Kurzabsprachen zwischen fachlichen Teams oder KollegInnen. Die Arbeitsbelastung sinkt und neue Führungskulturen werden gefördert. Wichtig bei der Wahl der Kommunikationskanäle ist vor allen Dingen die Anzahl: zu viele Kanäle können Verwirrung stiften. Entscheiden Sie sich idealerweise für ein internes Kommunikationstool, dass alle im Unternehmen nutzen. So verhindern Sie Informationsverlust und Missverständnisse.

Weitere Informationen zu diesem Themenschwerpunkt finden Sie im Bereich Nutzerfreundlichkeit & Akzeptanz.

„Das eigene Geschäft(smodell) weiterentwickeln – wir zeigen wo Sie ansetzen müssen“

Hier drehte sich alles um die Frage “Wie werden wir in Zukunft Geld verdienen?”. Um zu wissen wie wir zukünftig Geld verdienen werden, müssen wir strukturiert darüber nachdenken wie wir aktuell Umsatz generieren. Womit verdiene ich Geld? Was ist mein Geschäftsmodell? Um sich diesem Thema Stück für Stück nähern zu können, erarbeiteten die Teilnehmer die Struktur eines Hotel-Geschäftsmodells. Gemeinsam diskutierte man über Schwachstellen und den Wettbewerb und warum der Plattformanbieter und größter Konkurrent der Hotelbranche “Airbnb” so rasend den Markt durchdringen konnte.

Im Bezug auf Sachsen-Anhalt ist ein komplett digitalisiertes Geschäftsmodelle wohl eher kein Allheilmittel. Unternehmen sollten vielmehr darüber nachdenken, wie sie durch digitale Dienste ihr Leistungsangebot erweitern können und somit ihren Umsatz steigern und Neukunden für sich gewinnen können. Einen Einblick in die Praxis bietet hier der Workshop am 21.06.18 “Startups vs. Etablierte Unternehmen – wer digitalisiert intelligenter“. Während des Workshops treten sich jeweils drei Startups und drei etablierte Unternehmen gegenüber und berichten über ihre digitalen Wege und praktischen Erfahrungen. Die Teilnehmer entscheiden am Ende: Wer digitalisiert intelligenter?!

Der enge Austausch mit dem Kunden ist unerlässlich 

Wer auch zukünftig erfolgreich am Markt bestehen will, kann und sollte sich immer wieder fragen: Wer ist mein Zielgruppe? Welche Bedürfnisse hat sie? Haben sich die Anforderungen und Bedürfnisse meiner Käuferschaft geändert? Und wenn ja, wie kann ich mein Angebot entsprechend anpassen?

Somit kann das Denken in Geschäftsmodellen die Basis für die ersten digitalen Ansätze sein. Wer sich über das eigene Geschäft im Klaren ist, wird es auch zukünftig weiter ausbauen können. Geschäftsentwicklung benötigt Zeit und Betreuung sowie gerade zu Beginn auch externe Moderation und Begleitung. Hier können wir Sie unterstützen mit kostenlosen Angeboten aus dem Bereich “Digitale Geschäftsmodelle“.

„Digital aber sicher“

Wie leicht es ist, gehackt zu werden, demonstrierten die Kollegen der Mittelstand 4.0-Agentur Prozesse am diesem Thementisch. Mithilfe einiger weniger Informationen aus dem Internet und vier bis fünf recherchierten Befehlen lässt sich eine schlecht gesicherte Produktionsanlage zum Absturz bringen. Mit dem Sicherheitstool SiToM können Sie Ihren aktuellen Status der IT-Sicherheit bewerten und bekommen praktische Maßnahmen an die Hand!

Die Agentur rät, nicht einfach alle Maschinen wahllos zu vernetzen und Updates auf allen technischen Geräten stets aktuell zu halten.

Wenn Sie individuelle Fragen zum Thema Datensicherheit oder der Betriebssicherheit von Anlagen haben, besuchen Sie die Kollegen des Themenschwerpunktes Safety & Security gern vor Ort.

„Praxisbeispiele BIM = Digitalisierung im Bauwesen“

An diesem Thementisch drehte sich alles um die Digitalisierung im Bauwesen. Das BIM – Building Information Modeling (zu deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) beschreibt hierbei eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken aller Art mit Hilfe von Software.

Weitere Informationen zu diesem Thema sowie Ansprechpartner finden Sie bei den KollegInnen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen.

„Vom Sensor bis zum Anwender – aus verstreuten Daten werden wertvolle Informationen“

An diesem Tisch drehte sich alles um die Frage “Wie gewinne ich aus meinen gewonnen Daten am Ende wertvolle Informationen?” Mit Praxisbeispielen und verständlichen Demonstratoren veranschaulichten die Kollegen des Themenschwerpunktes “Digitale Vernetzung & Standardisierung” dieses Thema.

Weiterführende Fragestellungen in diesem Themenfeld sind:

  • Was bedeutet Digitalisierung in Produktionssystemen für den Mittelstand 4.0?
  • Was bedeutet Digitalisierung von Prozessinformationen und Virtualisierung?
  • Wo finde ich Informationen zu ausgewählten Technologien, Trends auf dem Weg zu Industrie 4.0?

Zu diesen und weiteren Fragen, können wir Sie mobil und kostenlos unterstützen! Sprechen Sie uns an!