Arbeitgeberattraktivität als entscheidender Faktor für die Nachwuchsgewinnung und Agile Arbeitsweisen // Rückblick vom 16.04.2019

Im Workshop am 16.04.2019 im Zentrum für Sozialforschung Halle e. V.  drehte sich alles um das Thema Veränderung. Der Workshop gliederte sich in zwei Teile: Arbeitsplatz 4.0 & Arbeitgeberattraktivität sowie Agile Arbeitsweisen, beides Themen mit denen sich die Unternehmen bereits erheblich beschäftigten.

Arbeitsplatz 4.0 – Arbeitgeberattraktivität als entscheidender Faktor für die Nachwuchsgewinnung

Im ersten Teil des Workshops ging es ausführlich um Arbeitsplatz 4.0, Attraktivität von Arbeitgebenden und, dass Digitalisierung Arbeit und Prozesse im Unternehmen verändert. Dem Megatrend „Digitalisierung der Arbeit“ können sich also weder Unternehmen noch MitarbeiterInnen verweigern, da sich kein Betrieb leisten kann Gruppen von Mitarbeitenden im Rahmen stattfindender demografischer Entwicklungen zu verlieren. Folgende Fragen sind für Unternehmen deswegen unerlässlich:

  • Was macht Arbeitgebende in Zeiten des digitalen Wandelns attraktiv?
  • Wie gewinne ich Nachwuchskräfte und wie halte ich bestehende Mitarbeitende im Unternehmen?

Im ersten Teil ging es darum den Betrieben aufzuzeigen, wie sie ein attraktiver Arbeitgebender für MitarbeiterInnen sein können.

  • Interessante Arbeit,
  • sichere Beschäftigung, 
  • persönliche Entwicklungsmöglichkeiten,
  • leistungsgerechtes Entgelt,
  • gutes Betriebsklima und
  • Produkt- und Firmenimage.

Diese 6 Kernelemente wurden als Einflussfaktoren auf die Attraktivität von ArbeitgeberInnen herausgearbeitet und im Anschluss ausführlich auf die dazugehörigen Maßnahmen eingegangen. Im Bezug darauf wurden am Beispiel eines Bäckers mögliche Ansätze der Digitalisierung zur Steigerung der Attraktivität des Backwerkberufes diskutiert und Argumente zu deren Sinnhaftigkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln zusammengetragen. 

Als größte Herausforderung in Zeiten der Digitalisierung stellte sich hierbei das Identifizieren entsprechender Maßnahmen und Faktoren für den eigenen Betrieb heraus. Diese sollten nicht nur Arbeitsabläufe erleichtern, sondern eben auch die Attraktivität des Unternehmens steigern und Nachwuchskräfte anziehen. Im Workshop diskutierten die Teilnehmenden in Kleingruppen attraktivitätssteigernde Faktoren für einen Beispielbetrieb. Speziell zur Gewinnung von Nachwuchskräften wurden Möglichkeiten zusammengetragen, um das eigene Unternehmen und auch das Bewerbungsverfahren ansprechend zu präsentieren. Denn vor allem junge Menschen sind technikaffin und suchen nach Online-Tools oder digitalen Möglichkeiten.  

Agile Arbeitsweisen

Im zweiten Teil des Workshops wurde noch einmal speziell auf „Agile Arbeitsweisen“ eingegangen. Die TeilnehmerInnen sollten mit wenigen Worten beschreiben, was sie an der Arbeitsweise im Unternehmen stört. Das Ergebnis war ganz klar: hauptsächlich Themen der Kommunikation und Kreativität.

Nach einem Input-Vortrag zur agilen Methode „Scrum“ und zu „Kanban“ wurde es schließlich praktischer. In einer gemeinsamen Übung sollten mithilfe eines Lego-Spiels Häuser in eigener Organisation entwickelt und daraufhin rundenweise unter wechselnden Bedingungen produziert werden. In der abschließenden Diskussion zeigte sich, dass die Teilnehmenden einzelne Rollen des „Scrum“ identifizieren konnten. Was resultierte aus dieser Arbeitsweise?

  • Deutlich positive Veränderungen der Team-Kommunikation
  • Kreative Beteiligungen der einzelnen TeilnehmerInnen

Mit vielen Eindrücken und neuen Ideen für das eigene Unternehmen verließen die Teilnehmenden am Nachmittag den Workshop.

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