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Produktportale zum Stöbern – Personalisierbare interaktive Informationsvisualisierungen

In einem Onlineportal aufgeführte Produkte können über textuelle Eingabe im Suchfeld gefunden oder über Filterfunktionen eingegrenzt werden, wie hier bei “www.magdeburg.store”.

Online-Shopping ist eine Form des elektronischen Handels, die es potenziellen Kunden ermöglicht, Waren oder Dienstleistungen über das Internet mithilfe eines Webbrowsers bei einem Verkäufer zu erwerben. Beispielsweise können Produkte über den Produktkatalog eines Online-Shops ausgewählt werden. Ein B2B- oder B2C-Produktkatalog listet Informationen über Waren oder Dienstleistungen auf. Für Hersteller oder Händler stellen Produktkataloge somit ein bedeutendes Werkzeug des Kundenkontakts im Online-Versandhandel dar.

Die Suche und Darstellung von Produkten ist ähnlich bei vielen Produktportalen. In einem Onlineportal aufgeführte Produkte können häufig über eine textuelle Eingabe in einem Suchfeld und über persistente Kategorien gefunden werden. Die Ergebnisse einer Produktsuche werden dem Kunden in aufgelisteter Form präsentiert. Die Beziehung zwischen einzelnen Produkten wird jedoch nicht veranschaulicht. Dabei ist eine Gruppierung von ähnlichen Produkten insbesondere dann hilfreich, wenn der Kunde in einer Produktpalette stöbern oder explorieren möchte. Genau dieses Suchmuster bedient der Demonstrator „Produktportale zum Stöbern – Personalisierbare interaktive Informationsvisualisierungen“.

Der Demonstrator soll einen klassischen Online-Produktkatalog erweitern, indem er Kunden beim Besuch eines Online-Shops zum Erkunden des Produktsortiments animiert und Verkäufe fördert.

Der Demonstrator soll einen klassischen Online-Produktkatalog erweitern, indem er Kunden beim Besuch eines Online-Shops zum Erkunden des Produktsortiments animiert und Verkäufe fördert. Dabei vermittelt eine „Produktlandkarte“ einen umfassenden Überblick über die merkmalsspezifische Verteilung der angebotenen Produkte. Die Verteilung zeichnet sich durch Häufungsgruppen von Produkten aus, die sich hinsichtlich ihrer Produktbeschreibung ähneln.

Dabei vermittelt eine „Produktlandkarte“ einen umfassenden Überblick über die merkmalsspezifische Verteilung der angebotenen Produkte.

Als Grundlage der Erstellung der Produktlandkarte dient ein spezielles künstliches neuronales Netzwerk, nämlich ein Variational Autoencoder Netzwerk. Dieses Netzwerk dient der Projektion von Produkten bzw. Produkteigenschaften in eine zweidimensionale Karte. Ein einmal vollständig gelerntes künstliches neuronales Netzwerk kann auf eine Vielzahl von Produkten angewandt werden. Durch Anpassung der Netzstruktur ist es einsetzbar für verschiedene Typen von Produktdaten, wie Text, Bilder oder Audio.

Die Produktlandkarte mit vielfältigen Interaktions- und Ansichtsmöglichkeiten.

Die Produktlandkarte glänzt durch vielfältige Interaktions- und Ansichtsmöglichkeiten und beeindruckt durch eine personalisierbare Produkterfahrung. Das Hineinzoomen in die Produktlandkarte ermöglicht einen Überblick über Produkte mit ähnlichen Spezifikationen. Einzelne Produktdetails kann der Nutzer über einen Mausklick erhalten. Eine Suchfunktion erlaubt eine Volltext-Suche im gesamten Produktsortiment und hebt relevante Produkte in der Landkarte farbig hervor. Ein manuelles Verschieben einzelner Produkte ist möglich, entsprechend des nutzerspezifischen Verständnisses von Produktähnlichkeit. Das verwendete künstliche neuronale Netzwerk kann daraufhin das individuelle Verständnis von Produktähnlichkeit adaptieren, woraufhin eine personalisierte Produktlandkarte entsteht.

  • ANSPRECHPARTNERIN

Juliane Höbel-Müller

Juliane Höbel-Müller

Künstliche Intelligenz & Maschinelles Lernen
  • KONTAKT

    Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg “vernetzt wachsen”
    c/o Otto von Guericke Universität Magdeburg, Fakultät für Informatik, Arbeitsgruppe DKE
    Universitätsplatz 2
    39106 Magdeburg

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