MINI-
PROJEKT

Unternehmen erzählen
ihre Geschichte

Das eigene Produkt smarter machen

Im Fokus des Workshops stand die Analyse des Kundenproblems: Wer ist der typische Kunde? Wessen und welches Problem wollen wir lösen?

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DER ANLASS

Die TGA Energietechnik Wittenberg GmbH plant, entwickelt, installiert und wartet mit ca. 70 Mitarbeitern für ihre Kunden vor allem Lösungen zum Anschluss des Gebäudes an das Nah- oder Fernwärmenetz des Energieversorgers. Die Geschäftsführerin Frau Fleischmann hat das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg auf einer Veranstaltung des Industrieclubs Wittenberg kennengelernt. In einer anschließenden Digitalisierungssprechstunde vor Ort in Wittenberg wurden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der TGA besprochen. Frau Fleischmann schwebte vor, dem Kunden ein Instrument zur Überwachung seiner Fernwärmestation zu geben und gleichzeitig eine Ferndiagnose für die Instandhaltung zu ermöglichen. Als Arbeitstitel wurde eine „Smart Box“ für das Vorhaben gewählt. Es bestanden mehrere Fragen: Welche Daten sollten erhoben und ausgewertet werden? Wie ist dies technisch umsetzbar? Sind die Kunden bereit für eine derartige Lösung zu bezahlen und wann rechnet sie sich?

DIE LÖSUNG

Gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg wurde ein Mini-Umsetzungsprojekt gestartet. Der eintägige Workshop stand unter dem Titel „SmartBox – vernetzt wachsen mit unserem Produkt“ und hatte zum Ziel die Fragestellung genauer zu beleuchten und einen Weg für die TGA zur Entwicklung der Smart Box aufzuzeigen.

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Im Fokus des Workshops stand die Analyse des Kundenproblems: Wer ist der typische Kunde? Wessen und welches Problem wollen wir lösen? Diese Fokussierung am Anfang war wichtig, um nicht am Kundenproblem vorbei zu entwickeln. Methodisch haben wir auf der Value Propostion Canvas aufgesetzt und die Schmerzen des Kunden herausgearbeitet haben.

Ergebnis der Analyse des Kundenproblems

Im weiteren Verlauf wurde anhand einer konkreten Anlage geprüft, welche Informationen für den Kunden und auch den Hersteller TGA wertvoll sind, sowie mögliche Datenquellen und Messgrößen abgeleitet. Abschließend wurden die nächsten Schritte zusammengetragen, um in die Entwicklung einer Smart Box einzusteigen. Hierzu hat das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg im Nachgang an den Workshop unterstützende Informationen bereitgestellt.

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DAS HAT ES GEKOSTET

Am kostenfreien Mini-Umsetzungsprojekt haben drei Führungskräfte seitens der TGA teilgenommen.

DAS WÜRDEN WIR NIE WIEDER MACHEN

Die TGA hat im Vorfeld des Workshops überlegt, einen guten Bestandskunden hinzuzuziehen, was jedoch leider nicht funktioniert hat. Zur schnelleren Relevanzprüfung wäre dies jedoch hilfreich gewesen, künftig sollte man darauf nicht verzichten.

DAS HAT UNS SEHR GEHOLFEN

Die Einteilung in Kundengruppen zu Beginn des Workshops war sehr sinnvoll, da man sich anschließend auf eine Kundengruppe fokussieren konnte. Ein Verzetteln der Diskussion wurde dadurch vermieden. Die TGA hat im Workshop gelernt wie man an die Thematik herangehen kann.

„Die Erwartungen an den Workshop wurden mehr als erfüllt. Vor allem hat sich die Erkenntnis bestätigt, dass wir dem Kunden mit unserer Idee tatsächlich einen Mehrwert geben kann.“ Herr Friedrich (techn. GF): „Einige technische Details sind uns im Workshop klarer geworden. Aber es ist auch wichtig, über unsere Idee mit einigen Kunden zu sprechen.“

Diana FleischmannTGA Energietechnik Wittenberg GmbH
  • Ansprechpartner

    Diana Fleischmann

    TGA Energietechnik Wittenberg GmbH
    Möllensdorfer Strasse 13a
    06886 Lutherstadt Wittenberg

  • Branche

    Energie-Versorgungssektor

  • Mitarbeiter

    Ca. 70 Beschäftigte

  • ANSPRECHPARTNER

Dr. Stefan Voigt

Dr. Stefan Voigt

Stellvertretender Leiter
  • KONTAKT

    Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg “vernetzt wachsen”
    c/o Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozessinnovation ZPVP GmbH
    Sandtorstraße 23
    39106 Magdeburg

    0391 – 544 86 222

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