PROJEKTE

Unternehmen erzählen
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Umsetzungsprojekt Neue digitalisierte Geschäftsmodelle für den Lebensmittelhandel – Projekttagebuch der Wein:Sein GmbH Teil 6

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In den letzten beiden Workshops haben wir uns gemeinsam mit dem Team von Wein:Sein die Gruppen von Kund:innen näher angeschaut. Neben den Aufgaben, Schmerzen und Gewinnen waren dies vor allem die potenziellen Leistungen und damit verbundenen Schmerzstiller oder Gewinnbringer. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob die von Wein:Sein so gesehenen Punkte der Realität entsprechen oder völlig an ihr vorbei gehen.

Aus diesem Grund haben wir Steffen zu unserem Workshop eingeladen. Steffen ist nicht der Name der gewählten Persona sondern stellt einen realen Kunden dar. David Zibold konnte Steffen überzeugen, uns Auskunft über seinen Arbeitsalltag, seine Sorgen und Wünsche zu geben. Im Workshop haben wir uns zunächst einen typischen Tagesablauf der Restaurantleitung angeschaut. Den Tag hatten wir dabei grob in zweistündige Slots aufgeteilt. Neben den regelmäßigen, täglichen Aufgaben sind dabei auch an bestimmten Tagen anfallende Tätigkeiten aufgenommen worden. Bspw. erfolgt die Anlieferung von Getränken immer donnerstags früh, weswegen donnerstags auch Einlagerung und Bestandsaufnahme anstehen.

Nachdem wir einen guten Überblick über Steffens Tagesablauf erhalten und nebenbei viel über das Restaurant selbst erfahren haben, haben wir uns den weniger angenehmen Aufgaben angenommen. Im ersten Schritt wurden Aufgaben markiert, die a) einen großen Zeitanteil einnahmen und b) als unangenehm empfunden wurden. Auf diese Aufgaben haben wir uns im Folgenden weiter eingelassen.

Mit der Speedboat-Methode wollten wir herausfinden, welche Aufgaben besonders hinderlich erscheinen. Wir haben uns dabei das Restaurant als Speedboat vorgestellt, welches so schnell als möglich vorankommen will. Alles was bremst ist schlecht für den Geschäftserfolg und wird als Anker dargestellt. Je tiefer der Anker hängt, desto negativer. Beschleuniger haben wir als Segel dargestellt, die dafür sorgen, dass das Boot schneller vorankommt. Analog zu den Ankern ist ein höher fliegendes Segel positiver. Auf diese Weise konnten wir Aufgaben, Störgrößen und Erfolgsfaktoren gewichten. Mit diesem Ergebnis konnten wir konkrete Ideen für Leistungen der Wein:Sein GmbH auf ihre Sinnhaftigkeit überprüfen. Einige erste Ideen konnten so dem „Praxistest“ standhalten. In den nächsten zwei Workshops haben wir die Prozedur mit drei weiteren Personas wiederholt.

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