PROJEKTE

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Umsetzungsprojekt Neue digitalisierte Geschäftsmodelle für den Lebensmittelhandel – Projekttagebuch der Wein:Sein GmbH Teil 2

Erster Workshop Business Modell Canvas im Januar 2019

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Im ersten Workshop nach dem Kick-off im neuen Jahr haben wir uns dem aktuellen Geschäftsmodell der Wein:Sein GmbH gewidmet.

Nachdem im letzten Workshop die strategischen Grundlagen für das Umsetzungsprojekt gesetzt wurden, ging es Anfang Januar so richtig los. Im zweiten Workshop stand das bestehende Geschäftsmodell von Wein:Sein im Vordergrund. Zunächst begann unser Geschäftsmodell-Experte Robert Kummer damit, die Vorgehensweise zur Geschäftsmodellgestaltung vorzustellen. Dabei haben wir uns an der Vorgehensweise zur Geschäftsmodellentwicklung von Osterwalder und Pigneur angelehnt und uns aus den etablierten Methoden der anwendungsorientierten Forschung bedient. Demnach lassen sich Geschäftsmodelle in fünf aufeinander folgenden Phasen entwickeln:

  • Mobilisieren

    Darunter fallen: den Auftrag erteilen, ein Team bilden, die Methode erlernen und ein gemeinsames Verständnis schaffen.

  • Verstehen

    Zunächst werden Geschäftsmodellelemente erarbeitet, die Probleme und Anforderungen der Kundschaft ermittelt und das Umfeld analysiert.

  • Verstehen

    Im dritten Schritt werden Szenarien für neue Geschäftsmodelle entwickelt, Prototypen für Geschäftsmodelle entwickelt sowie Feedback von Kund:innen eingeholt.

  • Implementieren

    In der Phase Implementieren werden die Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen. Anschließend werden das Geschäftsmodell in die Praxis überführt und Anpassungsstrategien entwickelt.

  • Kontinuierlich verbessern

    Im letzten Schritt werden der Erfolg ehrlich bewertet, das Umfeld beobachtet sowie das Geschäftsmodell kontinuierlich weiterentwickelt.

In diesem Workshop sollte es also vorrangig darum gehen, sich mit Methodik zur Geschäftsmodellgestaltung vertraut zu machen und anschließend das bestehende Geschäftsmodell zu visualisieren. Dazu nutzten wir die Business Model Canvas – eine etablierte Methode zur Strukturierung und Entwicklung eines Geschäftsmodells. Diese etablierte Methode zur Geschäftsmodellentwicklung ist eine übersichtliche tabellarische Darstellung zur Verdeutlichung der neun wichtigsten Elemente eines Geschäftsmodells.  Dazu gehören in folgender Reihenfolge:

  • Segmente der Kundschaft

    • Welche Segmente der Kundschaft bedient das Unternehmen?
    • Beim Fachgeschäft von Wein:Sein sind dies sowohl Geschäftskund:innen (bspw. Restaurants) als auch Privatkund:innen. Im Folgenden wird vor allem auf die Geschäftskund:innen fokussiert, da sich Wein:Sein besonders in diesem Segment weiterentwickeln möchte.
  • Wertangebote

    • Welche Produkte und Leistungen bietet das Unternehmen den jeweiligen Segmenten an?
    • Für die Geschäftskund:innen besteht das bisherige Wertangebot bspw. in der Auswahl und Lieferung guter, zielgruppengerechter Weine.
  • Kanäle

    • Über welche Kanäle erreicht das Unternehmen die Kundschaftssegmente?
    • Die Geschäftskund:innen werden über die klassischen Kanäle Telefon/Fax und E-Mail sowie über den Außendienst direkt erreicht.
  • Beziehung zur Kundschaft

    • Wie gestaltet sich die Beziehung zur Kundschaft? Bspw. persönlich direkt oder automatisiert über einen Webshop?
    • Bei Wein:Sein ist die Beziehung zur Kundschaft über eine persönliche Unterstützung bei der Weinauswahl/Beratung gekennzeichnet.
  • Einnahmen

    • Wie erzielt das Unternehmen Einnahmen, bspw. über Verkaufserlöse, Mieten, Lizenzen oder ähnliches?
    • Wein:Sein erzielt vor allem Erlöse aus dem Verkauf von Weinflaschen bzw. -kisten.
  • Schlüsselressourcen

    • Was sind die wichtigsten Ressourcen zur Leistungserbringung?
    • Die wichtigsten Ressourcen von Wein:Sein sind die feste Kundschaft, die Mitarbeitenden sowie der Standort inkl. Lagermöglichkeiten.
  • Schlüsselaktivitäten

    • Was sind die wichtigsten Schlüsselprozesse zur Erstellung der Wertangebote?
    • Die Beratung und das Marketing gehören zu den wichtigsten Aktivitäten von Wein:Sein
  • Schlüsselkooperationen

    • Ohne welche Beteiligte können die Wertangebote nicht erstellt werden?
    • Die wichtigsten Kooperationen von Wein:Sein sind Weingüter und Winzer:innen sowie weitere Lieferant:innen.
  • Kostenstruktur

    • Wodurch entstehen die größten Kosten?
    • Die größten Kostenblöcke bestehen aus der Miete für das Ladengeschäft, Personal und den Lagerbestand.

Mit dieser Struktur lässt sich das Bestandsgeschäftsmodell übersichtlich und vollständig beschreiben.

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