PROJEKTE

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Umsetzungsprojekt Digitalisiertes Geschäftsmodell für die Weiterbildung in der Pflege – Projekttagebuch der Lewida GmbH Teil 2

Kick-off-Workshop im Januar 2019

Für das Umsetzungsprojekt wurde ein Team zusammengestellt. Involviert sind die Projektleiterin für die Lewida-Akademie, der QM-Verantwortliche, die BGM-Verantwortliche sowie eine Einrichtungsleiterin. Am Kick-off-Workshop nahm zusätzlich die Geschäftsführerin teil. Zu Beginn des Workshops wurde der Kooperationsvertrag zwischen Lewida und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg unterschrieben, bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen wurde. Anschließend wurde der geplante Projektverlauf allen Beteiligten vorgestellt und diskutiert.

Die eigentliche inhaltliche Arbeit im Workshop begann mit der Entwicklung des strategischen Rahmens für das anlaufende Projekt. Zunächst stand das Thema „Qualifizierung im Pflegebereich heute und in fünf Jahren (2024)“ im Fokus. Dabei wurden sowohl die Qualität, die Art und Weise als auch der Umfang und die Häufigkeit der Qualifizierung analysiert und gegenübergestellt. Unterteilt wurde die Analyse in drei Bereiche, zum einen wurde Lewida selbst analysiert, zum anderen die Qualifizierung bei anderen Pflegedienstleistern sowie bei pflegenden Angehörigen.

Kick-off-Workshop im Januar 2019

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Unterschrift auf dem Kooperationsvertrag

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Gegenstand des zweiten Workshopteils war das aktuelle Geschäftsmodell von Lewida. Mittels der Business Model Canvas wurden die wesentlichen Elemente des Geschäftsmodells zusammengetragen. Zunächst wurden die zentralen Kundengruppen wie Pflegebedürftige und Mieter aber auch Angehörige und Kostenträger herausgearbeitet. Für diese Kundengruppen wurden die zentralen Wertangebote ermittelt, wie bspw. „Mit Unterstützung leben/wohnen“. Für alle Kundengruppen existiert eine persönliche Unterstützung als Art der Kundenbeziehung. Die Kunden werden über unterschiedliche Kanäle erreicht, von persönlichen Kontakten (bspw. über Ärzte) über analoge Medien bis hin zu digitalen Social Media Kanälen. Im fünften Feld der Business Model Canvas wurden die Einnahmequellen von Lewida zusammengetragen. Damit war die Nachfrageseite abgedeckt und die Angebotsseite wurde vervollständigt. Neben den Schlüsselaktivitäten (z.B. Pflegen und Betreuen oder Beraten) wurden Schlüsselressourcen (vor allem die Mitarbeitenden und Immobilien) gesammelt. Als Schlüsselpartner wurden vor allem Dienstleister (wie bspw. Reinigung, Wäscherei, Lieferanten) identifiziert und damit auch die Kostenstruktur vervollständigt.

Der dritte Teil des Workshops bestand in einer Umgebungsanalyse des bestehenden Geschäftsmodells. Im Rahmen der Umgebungsanalyse werden vier Bereiche näher betrachtet:

  • Schlüsseltrends, wie im Beispiel der Lewida-Akademie Mobiles Lernen und virtuelle Realität
  • Marktkräfte, wie beispielsweise der die Pflegebranche stark treffende Fachkräftemangel
  • Makroökonomische Kräfte, wie der allgemein in Sachsen-Anhalt gute Zugang zu Fördermitteln
  • Branchenkräfte, wie die Vielzahl an zumeist kleinen, privaten Pflegedienstleistern mit geringeren Personalkosten.

Mit den erhobenen Informationen konnte ein gutes Bild der Ausgangslage und des möglichen Zielkorridors erarbeitet und ein guter Grundstein für das weitere Projekt gelegt werden.

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