PROJEKTE

Unternehmen erzählen
ihre Geschichte

Umsetzungsprojekt Digitalisiertes Geschäftsmodell für die Weiterbildung in der Pflege – Projekttagebuch der Lewida GmbH

Hintergrund – Die Lewida GmbH

Die Lewida GmbH ist ein in Sachsen-Anhalt tätiger Pflegedienstleister (ambulant und stationär) mit ca. 400 Mitarbeitenden. Das Leitbild des Unternehmens steckt bereits im Namen: Leben wie daheim. Lewida betreibt 7 Standorte vorwiegend im nördlichen und mittleren Sachsen-Anhalt. Getragen wird Lewida gemeinsam vom Blinden-und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e.V. und dem Blinden-und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. (Gesellschafter). In den vergangenen Jahren hat Lewida im Bereich der Pflegedokumentation bereits umfangreiche Erfahrungen im Digitalisierungsumfeld sammeln können.

.

Kick-off des Umsetzungsprojektes im Januar 2019

.

.

Für das Umsetzungsprojekt wurde ein Team zusammengestellt. Involviert sind die Projektleiterin für die Lewida-Akademie, der QM-Verantwortliche, die BGM-Verantwortliche sowie eine Einrichtungsleiterin. Am Kick-off-Workshop nahm zusätzlich die Geschäftsführerin teil. Zu Beginn des Workshops wurde der Kooperationsvertrag zwischen Lewida und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg unterschrieben, bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen wurde. Anschließend wurde der geplante Projektverlauf allen Beteiligten vorgestellt und diskutiert.

Erster Workshop Value Proposition Canvas im März 2019

.

Am Anfang des Workshops wurden grundlegende Fragestellungen u.a. zu bereits definierten Rahmenbedingungen erarbeitet. Dies betraf bspw. Fragen wie den künftigen Standort, favorisierte Lernformen, Qualifizierungsthemen oder die Erbringung der Qualifizierungsleistungen.

Im Zentrum des Workshops stand der Plan die künftigen Kunden besser zu verstehen. Hierfür eignet sich die Value Proposition Canvas sehr gut. Sie untersetzt und verbindet die Kundensegmente und Wertangebote der Business Model Canvas. Dem Kundenprofil wird ein passendes Wertangebot gegenübergestellt.

Zweiter Workshop Value Proposition Canvas im April 2019

.

Aus den entwickelten Persona wurden im zweiten Schritt Kundenprofile erstellt, indem den Persona die Aufgaben, Gewinnbringer und Schmerzen zugesprochen wurden. Dabei half vor allem die möglichst konkrete Beschreibung der Eigenschaften der Persona sowie die realen dahinter stehenden Persönlichkeiten die die Workshop-Teilnehmenden dabei im Kopf hatten. Interessant für die Lewida-Akademie war die Ableitung konkreter Angebote für die Kundenverteter. Hier wurden bei den Produkten und Services nach Themen für Qualifizierungsangeboten gesucht, die den Persona helfen ihre Aufgaben bestmöglich zu erledigen und im besten Fall Gewinne zu bringen oder Schmerzen zu beseitigen.

Workshop zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Mai 2019

.

Aus den vorhergehenden Workshops lagen nun gute Vorarbeiten vor, so dass folgerichtig drei Geschäftsmodellszenarien entwickelt werden konnten, die sich an den drei identifizierten Kundengruppen orientierten. Im Fokus standen die internen Kunden, also die eigene Belegschaft denen eine bedarfsgerechte Qualifizierung ermöglicht werden sollte. Diese Zielgruppe soll auch im ersten Schritt der Lewida Akademie bedient werden.

Interviews mit Vertretern der Persona zur Evaluierung im Mai und Juni 2019

.

Nachdem sowohl konkrete Leistungsbündel als auch Geschäftsmodellszenarien entwickelt wurden, stand ein Realitätscheck auf dem Plan. Gemeinsam mit realen Vertretern der Persona sollte überprüft werden, ob die identifizierten Leistungen bedarfsorientiert sind oder nur der Fantasie der Workshop-Teilnehmer zuzuschreiben sind. Dazu wurden an zwei Tagen insgesamt acht Interviews geführt.

Geschäftsmodellszenarien mit Geschäftsmodellmustern weiterentwickeln im Juni und Juli 2019

.

In den vergangenen Workshops wurden insgesamt drei Geschäftsmodellszenarien entwickelt. Im Fokus des Workshops stand die Erweiterung der Szenarien im Sinne eines Brainstormings. Um noch einige innovative Ideen und Anregungen einzubringen, haben wir uns des St. Galler Business Model Navigator bedient.

Workshop zur Bewertung der Geschäftsmodellszenarien im September 2019

.

Vor dem Workshop lagen drei Basisgeschäftsmodell für unterschiedliche Zielgruppen (Lewida-Mitarbeitende, andere Pflegedienstleister und Privatpersonen) und acht Weiterentwicklungen dieser Basisgeschäftsmodelle aus dem vorhergehenden Termin vor. Zu Beginn des Workshops wurden diese noch einmal rekapituliert. Vier der acht Weiterentwicklungen konnten aus diversen Gründen (bspw. nicht passfähig zum Geschäftszweck des Unternehmens) schnell ausgeschlossen werden. Für die weiteren vier Varianten und die drei Basismodelle wurde ein Bewertungsraster angelegt und im Team diskutiert.

Workshop zu möglichen Werkzeugklassen für die Lewida-Akadmie im Oktober 2019

.

Ab Oktober hat das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg Lewida vor allem bei der technischen Lösungsfindung unterstützt. Im ersten Workshop wurden die unterschiedlichen Werkzeugklassen für eine Lewida-Akademie an konkreten Beispielen vorgestellt. Dabei haben sich die Experten an den konkreten Werkzeugen orientiert, die im eigenen Umfeld – im Kompetenzzentrum oder der eigenen Organisation – genutzt werden, um praktische Umsetzungsbeispiele vorstellen zu können.

Workshop zur Vorgehensweise bei der Auswahl von Software im November 2019

.

Die verfügbaren Werkzeuge für die Unterstützung einer Lewida-Akademie stellt Lewida vor die Herausforderung die geeignete Lösung aus einer Vielzahl von Möglichkeiten herauszufinden. Die Experten des Kompetenzzentrums wollten daher Lewida einen möglichen Weg aufzeigen. Dabei wurde auf die Publikation „In vier Schritten zur passenden Software“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability fokussiert

Abschlussworkshop zum Umsetzungsprojekt im Dezember 2019

.

Anfang Dezember präsentierte das Projektteam der Lewida-Akademie den erreichten Zwischenstand des Vorhabens vor der Geschäftsführerin Frau Lau. Nachdem die Projektleiterin einen Überblick über den gesamten Ablauf aus Sicht des Teams präsentierte, waren die ExpertInnen vom Kompetenzzentrum an der Reihe. Herr Kummer präsentierte die Ergebnisse hinsichtlich der Geschäftsmodellszenarien, bevor Herr Dr. Voigt die Ergebnisse der möglichen IT-Unterstützung der Lewida-Akademie vorstellte. Abschließend gab Frau Maischak Einblicke in den aktuellen Stand der sozialwissenschaftlichen Begleitung des Projektes (siehe nächster Projekttagebucheintrag).

Sozialwissenschaftliche Begleitung zum Umsetzungsprojekt

.

Die Umsetzungsprojekte, die das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg durchführt, werden sozialwissenschaftlich begleitet. Ziel der sozialwissenschaftlichen Begleitung ist die Unterstützung der Einführung digitaler Geschäftsmodelle in den Unternehmen. Hierfür werden Interviews geführt sowie teilnehmende Beobachtungen und Analysen der Projektdokumentation vorgenommen. Die Interviews und teilnehmenden Beobachtungen finden mit unterschiedlichen betrieblichen Zielgruppen (Geschäftsführung, Fachkräfteebene etc.) statt. Die Absicht ist, Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der verschiedenen von dem Umstellungsprozess betroffenen Personengruppen entsprechen und dadurch die Akzeptanz und Unterstützung der Lösung zu erhöhen.

Hier könnte Ihr Projekt stehen!

Wenn Sie sich in diesem Beispiel wiedererkannt oder selbst Ideen und Ansätze haben, bei denen wir Sie unterstützen können – sprechen Sie uns an!

Im Rahmen unserer Mobilen Unternehmenssprechstunde begleiten wir Sie individuell auf Ihrem digitalen Weg!

Nutzen Sie ganz einfach das unten stehende Kontaktformular und schlagen uns einen Termin vor. Wir melden uns im Anschluss bei Ihnen und besuchen Sie kostenlos vor Ort!

Sende uns eine E-Mail

.