MINI-
PROJEKT

Unternehmen erzählen
ihre Geschichte

Werkzeug-Einlagerungshelfer 4.0

Für einen Fertigungsauftrag sind bei IFR bis zu 72 Werkzeugsysteme bereitzustellen.

DER ANLASS

Für die Präzisionsbearbeitung von Metall wie bspw. das Drehen, Fräsen, Schleifen oder Bohren, sind Facharbeiter, CNC-Maschinen und Werkzeuge erforderlich. Die Kleinserienfertigung, wie bei IFR Engineering GmbH, benötigt ein besonders hohes Know-how. Gleichzeitig wird die Gewinnung von Fachpersonal für die CNC-Fertigung schwieriger. Für einen Fertigungsauftrag sind bei IFR bis zu 72 Werkzeugsysteme bereitzustellen. Ca. 30% der Ausschusskosten begründen sich durch Werkzeugprobleme. Von der Maschine rückgeführte Werkzeuge sind mit menschlichen Sinnen kaum danach beurteilbar, ob sie zu verschrotten, zu einem Dienstleiter für die Wiederaufarbeitung zu geben oder einfach wieder einzulagern sind. Die Problemstellung ist für CNC-metallverarbeitende Betriebe wie auch für Dienstleister der Wiederaufbereitung von schneidenden Werkzeugen relevant.

DIE LÖSUNG

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg half innerhalb eines Mini-Umsetzungsprojektes bei der Konzipierung eines intelligenten Assistenzsystems für das Werkzeuglager. In gemeinsamen Meetings zwischen Mitarbeitenden des Unternehmens und Experten des Kompetenzzentrums wurden die zentralen Anforderungen des Assistenzsystems herausgearbeitet. Darüber hinaus wurde die technische Umsetzbarkeit konkreter Lösungsansätze – bspw. durch Recherche nach entsprechenden DIN-Normen – überprüft. Als zentrale Zielstellung des intelligenten Assistenzsystems wurde die Identifizierung der Werkzeuge definiert. Zu den konkreten Anforderungen zählen bspw. die Folgenden: 

  • Bei der Rückführung des Werkzeuges ermöglicht das System, das Werkzeug eindeutig zu finden.
  • Es erfasst den letzten Nutzungsumfang zur geführten Restnutzungsdauer.
  • Es wertet dann Herstellerangaben zum Nutzungsumfang, Lieferanteninformationen zur Neubeschaffung sowie Dienstleiterkosten zur Aufarbeitung aus, um einen Verwendungsvorschlag abzuleiten. Für diesen stellt es die erforderlichen Daten bereit, sowohl für Neubestellung, sowie für externe Aufarbeitung als auch für Wiedereinlagerung.
  • Durch eine laufende Auswertung von werkzeugbegründeten Fertigungsproblemen soll die Intelligenz der Verwendungsvorschläge weiter gesteigert werden.

Durch eine laufende Auswertung von werkzeugbegründeten Fertigungsproblemen soll die Intelligenz der Verwendungsvorschläge weiter gesteigert werden.

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Mehr über die Durchführung eines Mini-Umsetzungsprojektes erfahren Sie hier.

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DAS HAT ES GEKOSTET

Die Unterstützung im Mini-Umsetzungsprojekt (fünf Projekttage) durch das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Magdeburg war kostenfrei. 

Die Programmierung, Erprobung und Einführung erfolgen über ein separates Folgeprojekt.

DAS WÜRDEN WIR NIE WIEDER MACHEN

IFR würde nicht wieder versuchen, gewachsene Systeme zu updaten, sondern eher alte Strukturen zu zerschlagen und von Grund auf neu aufzubauen.

Weiterhin würde das Unternehmen die eindeutige Identifizierung der physischen Werkzeuge in den IT-Systemen früher wertschätzen.

DAS HAT UNS SEHR GEHOLFEN

Die umfassende Analyse des Werkzeugbestandes und die Recherchen zu DIN-Normen 4000 / 4003 sowie zu Parametern in Anbieterportalen haben den Blick geschärft. Die Workshops mit den Experten des Kompetenzzentrums fanden auf Augenhöhe statt und mit der Dokumentation und Nutzung aller Projektzwischenergebnisse kann das Unternehmen die Entwicklungen nun eigenständig fortführen.

 

„Wir müssen Wissen und Erfahrung des besten Fachpersonals einfach und für alle nutzbar machen.“

Günther Tengg(Geschäftsführender Gesellschafter der IFR Engineering GmbH)
  • Ansprechpartner

    Mag. Günther Tengg

    IFR Engineering GmbH
    Gröperstraße 18
    39124 Magdeburg

  • Branche

    Metallverarbeitung 

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