Ottos vernetzte Bolzenfabrik

Digitalisierung zum Anfassen – erfolgreicher Start unseres neuen Veranstaltungsformates

Digitalisierung ist als Schlagwort allgegenwärtig. Doch was verbirgt sich genau dahinter? Der Online-Shop, das ERP-System, der 3D-Drucker oder das Internet der Dinge? Die Spannweite des Themas scheint unendlich.

Viele Unternehmen sehen bei der Vielzahl an Digitalisierungsthemen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Was bringt das eigene Unternehmen tatsächlich voran? Mit Praxis-Beispielen zum Anfassen und Testen möchten wir Licht ins Dunkel bringen. An unseren Standorten in Magdeburg stehen unsere Experten bereit und beantworten Ihre individuellen Fragen. Wir nennen unser neues Format “Digitalisierung zum Anfassen“.

Digitalisierte Geschäftsprozesse erleben – „Otto’s vernetzte Bolzenfabrik“ läd zum Besuch

Den Auftakt machten unsere Kollegen am 23. Oktober: „Digitalisierte Geschäftsprozesse am Beispiel von Otto‘s vernetzter Bolzenfabrik“ war der Titel. In einem Mix aus Digitalisierung zum Anfassen und Workshop bot die Veranstaltung viel Abwechslungsreiches. Im Zentrum stand „Otto’s vernetzte Bolzenfabrik“.

Dieses Praxisbeispiel macht die Vernetzung von Maschinen und Büro in einer mittelstandsorientierten Modellfabrik erlebbar: vom individuellen Kundenauftrag im Webshop zu Lager, Fertigung, Qualitätskontrolle und Versand und zurück zum Kunden. Dabei werden individuelle Wünsche der Kunden berücksichtigt sowie schlanke und nachvollziehbare Abläufe ermöglicht. Sowohl für Kunden als auch für Management und Vertrieb kann ein Mehrwert durch Informationen in Echtzeit erzeugt werden.

Digitalisierung zum Anfassen - Ottos vernetzte Bolzenfabrik

Digitalisierung zum Anfassen – Otto’s vernetzte Bolzenfabrik

Unsere Bolzenfabrik war der ideale Einstieg, um mit Gleichgesinnten und Experten in praxisorientierte Gespräche zu kommen.

Spannende Diskussionen zu zwei von vier wählbaren Themen

Den Teilnehmenden wurden vier Themen kurz vorgestellt, von denen zwei in einem kurzen Impulsreferat mit anschließender Diskussion vertieft werden konnten. Zur Wahl standen:

  • Mit agilen Projekten schneller und sicherer Nutzen erreichen, anstatt mit langwierigen komplexen Pflichtenheften etc. (auf der Basis von Scrum)
  • Probleme verstehen, Nutzer beobachten, Herausforderungen formulieren, Ideen erkunden, Lösungen schnell in einfachen Prototypen abbilden und testen – Menschen und Nutzen im Fokus haben (auf Basis von Design Thinking)
  • Gestalten und Dokumentieren von Geschäftsprozessen mit Hilfe von Modellen – Bilder sagen mehr als tausend Worte (auf Basis von UML- und BPMN-Diagrammen)
  • Potentiale für Datenanalyse, Datenbereinigung und intelligente (Massen-) Datenauswertung (Big Data) erkennen – Datenschatz anstatt Datenmüll nutzen

Die zehn Teilnehmer aus mittelständischen Unternehmen entschieden sich für Thema 1 (Agiles Projektmanagement) und Thema 4 (Data Science).

Gerade das Thema „Agiles Projektmanagement“ wurde hitzig diskutiert – wobei vor allem auf die Scrum-Methode abgezielt wurde. „Agil mit Scrum, ich glaube für unsere Hardwareentwicklung geht das nicht.“ war bspw. eine Wortmeldung aus einem produzierenden Unternehmen. Hier trafen nun die Befürworter agiler und traditioneller Entwicklungsmethoden aufeinander und tauschten ihre Erfahrungen aus. Was ist ein Scrum-Master genau – darf er als Projektmanager agieren oder eben nicht? Wie konsequent müssen die wenigen Scrum-Regeln eingehalten werden? Welche Werkzeuge eignen sich für die Fixierung und Nachverfolgung von User Stories (den Kundenanforderungen) am besten?

Vortrag "Agiles Projektmanagement" von Peter Schreiber

Vortrag “Agiles Projektmanagement” von Peter Schreiber

►Einen ersten konkreten Veranstaltungshinweis haben wir aber schon jetzt:


In unserem Workshop „Agiles Projektmanagement mit Scrum“ am 14. März 2019 lernen Sie wie Sie agile Projekte angehen und durchführen können. Neben methodischen Grundlagen und beispielhaften Werkzeugen, bietet dieser Workshop genügend Raum für den Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen. Melden Sie sich schon jetzt kostenfrei an.

Die Veranstaltung lebte vom aktiven Austausch der Unternehmen untereinander. Die gute Durchmischung von produzierenden Mittelständlern und IT-Dienstleistern war hier sicher einer der Gründe. „Wir wollen uns zur gemeinsamen Vertiefung des Themas bei der Schuberth GmbH in Magdeburg erneut treffen.“ war dann auch die Quintessenz des Abends in der Otto-von-Guericke-Universität. Die Planungen für eine Folgeveranstaltung bei der Schubert GmbH Anfang 2019 laufen.

►Verpassen Sie nicht die Folgeveranstaltungen

Ich möchte über Veranstaltungen des Kompetenzzentrum Magdeburg weiterhin informiert werden und den Newsletter abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.